Stark dokumentiert
Originaldaten oder quellennahe AktenZum Beispiel Kontoauszug, gerichtlicher Vergleich, Bescheid oder datierte Nachricht.
Manche Wege kreuzen sich nicht, weil man sie sucht.
Öffentliches Protokoll · Eine Bilanz, keine Anklage
„Das Problem bekommt hier seinen Platz. Aber nicht mein ganzes Leben.“
Warum ich das veröffentliche
Ich behaupte nicht, dass meine Wahrnehmung die einzige Wahrheit ist oder dass jede offene Frage abschließend geklärt wurde.
Ich veröffentliche dieses Protokoll, weil Erlebnisse irgendwann verschwimmen, wenn sie nur in einzelnen Nachrichten, Akten, Bildern, Videos, Kontoauszügen und Songs verteilt bleiben.
Und ich möchte nicht, dass irgendwann behauptet wird, es habe keine Hinweise gegeben. Niemand habe etwas bemerkt. Niemand habe von irgendetwas gewusst.
Vielleicht wusste nicht jeder alles. Das wäre ebenfalls eine unfaire Behauptung. Aber es gab Nachrichten, Gespräche, Anträge, Schriftsätze, Fotos, Veröffentlichungen und deutliche Warnzeichen. Sie waren da.
Dieses Protokoll führt sie zusammen.
So wird hier gelesen
Nicht alles bekommt denselben Wahrheitsstatus. Genau diese Trennung ist kein Zeichen von Unsicherheit, sondern von sauberer Arbeit.
Zum Beispiel Kontoauszug, gerichtlicher Vergleich, Bescheid oder datierte Nachricht.
Belegt ist zunächst, dass eine Person oder Stelle etwas behauptet hat.
Jérômes Wahrnehmung ist als solche sichtbar, auch wenn nicht jeder Punkt unabhängig geprüft wurde.
Plausibel und nachvollziehbar — aber keine einzelne beweisbare Tatsache.
Die Quellen reichen nicht für eine sichere Ursache, Täterzuordnung oder abschließende Bewertung.
Was gleichzeitig geschah
Nicht nur Betroffener. Auch Koordinator, Archivar, Übersetzer und Ausführender.
Die Geschichte in vier Bewegungen
Ein Bereich wurde selten wirklich ruhig, bevor der nächste hinzukam.
Die Konflikte um Wohnung, Heizung, Strom, Lärm und Beziehung liefen bereits. Gleichzeitig verschlechterte sich mein Zustand deutlich. Schlafprobleme, ständiges Grübeln, körperliche Unruhe, Vertrauensverlust und fehlender Antrieb wurden zu einem dauerhaften Zustand.
Trotzdem musste ich weiter erklären, reagieren, dokumentieren und mich gegen Vorwürfe verteidigen.
Im November wurde eine umfassende Verteidigung im Mietverfahren eingereicht. Eine Heizmaßnahme brachte nach meiner Wahrnehmung keine ausreichende Lösung. Gleichzeitig endete zum 30. November mein Arbeitsverhältnis.
Damit trafen Wohnungsfrage, Gerichtsverfahren, Gesundheit und Einkommensverlust aufeinander.
Am 16. Dezember endete das Gerichtsverfahren mit einem Vergleich. Darin wurden unter anderem Auszug, Zahlungen und Heizungsfragen geregelt. Der Vergleich beendete das Verfahren. Er beendete aber nicht die praktische Belastung.
Am 23. Dezember stellte ich meinen Bürgergeldantrag. Danach begann ein Zuständigkeitsproblem zwischen verschiedenen Jobcentern. Laufende Leistungen waren über längere Zeit nicht verlässlich gesichert.
Ende Januar ging ich freiwillig in eine Klinik. Ich wollte Stabilisierung und Hilfe, weil ich erschöpft war und merkte, dass ich so nicht weitermachen konnte.
In der Klinik wurden meine Schilderungen teilweise psychiatrisch eingeordnet. Gleichzeitig waren mehrere äußere Konflikte durch Verträge, Nachrichten, Gerichtsunterlagen und spätere Bescheide tatsächlich dokumentierbar.
Beides kann gleichzeitig wahr sein: Ein Mensch kann psychisch zusammenbrechen, und trotzdem können reale Probleme bestehen.
Nach meiner Entlassung am 10. Februar waren diese Probleme nicht verschwunden. Wohnung, Geld, Gesundheit, Behörden und Beziehung blieben gleichzeitig offen.
Am 9. März waren meine Sachen bereits in Kartons verpackt. Am 26. März erhielt ich ein schriftliches Hausverbot.
Von mir wurde erwartet, die Wohnung zu räumen, meine Sachen zu sichern und Fristen einzuhalten. Gleichzeitig hatte ich zeitweise keinen freien Zugriff auf die Räume und Kartons.
Zugänge wurden verschoben oder begrenzt. Erst ab dem 12. Mai blieb ein enges Zeitfenster, um die Wohnung zu kontrollieren, weiterzupacken und den Transport zu organisieren.
Der Haupttransport fand am 14. und 15. Mai statt. Unmittelbar danach bemerkte ich veränderte Kartons und fehlende Gegenstandskategorien. Ich meldete und dokumentierte diese zeitnah.
Daraus folgt keine automatische Täterzuordnung. Bis heute ist nicht für jeden einzelnen Gegenstand geklärt, wer wann Zugriff hatte oder was genau geschah.
Dokumentiert sind jedoch die Zugangsbeschränkung, der enge Zeitraum, der Zustand der Kartons, spätere Rückgaben und meine zeitnahen Fehlmeldungen.
Nach dem Umzug begann die nächste Arbeit: nicht mehr nur packen und fahren, sondern rekonstruieren.
Ich sichtete ungefähr 125 Gegenstandsfotos, erstellte Listen, verglich Nachrichten, ordnete Zeitpunkte zu und bereitete mögliche rechtliche Schritte vor.
Parallel lief der Jobcenter-Komplex weiter: 133 fallbezogene Nachrichten, 78 Nachrichtenthreads, 28 unterschiedliche Dokumentanhänge, Zuständigkeitswechsel, Zahlungslücken, Vorschüsse, Rückforderungen und ungeklärte Einkommenszuordnungen.
Im August standen zunächst nur ungefähr 113 Euro Leistungszahlung im Raum. Später kamen 750 Euro aus dem Vergleich und 357,70 Euro von Google beziehungsweise YouTube hinzu.
Währenddessen baute ich weiter Musik, Videos, meine Homepage und eine mögliche Selbstständigkeit auf. Nach meiner eigenen Zählung entstanden innerhalb von ungefähr acht Monaten mehr als 600 Songs.
Die ausgewerteten YouTube-Daten zeigten bis zum 16. August 2026: 493.446 Aufrufe, mehr als 25.000 Stunden Wiedergabezeit, 1.691 Netto-Abonnenten und 499 ausgewertete Videoeinträge.
Diese Zahlen zeigen, dass ich handlungsfähig geblieben bin. Sie beweisen nicht, dass es mir gut ging.
Quantitative Anker
in 78 Threads im Jobcenter-Komplex
plus Kartonfotos, Listen und Zugriffschronologie
bis zum 16. August 2026
bei 1.691 Netto-Abonnenten
in ungefähr acht Monaten nach eigener Zählung
in der ausgewerteten Kanalanalyse
Diese Zahlen sind keine exakte Stundenrechnung und kein medizinischer Belastungstest. Sie zeigen, dass die wahrgenommene Übermenge nicht nur aus Erinnerung oder Stimmung besteht.
Welche Arbeit tatsächlich dahintersteckte
Das Gericht bearbeitete das Verfahren. Die Jobcenter bearbeiteten ihre Zuständigkeiten. Die Klinik bearbeitete ihre medizinische Sicht. Andere Menschen trafen ihre eigenen Entscheidungen.
Die Verbindung zwischen all diesen Ausschnitten musste ich selbst herstellen.
„Ich war nicht nur in mehreren Systemen unterwegs. Ich wurde zur fehlenden Schnittstelle zwischen ihnen.“
Wohn-, Geld-, Gesundheits- und Beziehungsauswirkungen selbst tragen.
Abläufe zwischen Menschen, Behörden, Gericht, Klinik, Transport und Plattformen verbinden.
Nachrichten, Fotos, Bescheide, Kontoauszüge, Listen, Chronologien und Fassungen sichern.
Widersprüche erkennen, Gegenpositionen formulieren und Beweisgrenzen beachten.
Reisen, Packen, Transport, Anträge, Uploads, Website und Zahlungen praktisch erledigen.
Die eigene Reaktion tragen und häufig Perspektiven oder Trigger anderer mitdenken.
Erleben in Songs, Videos, Texte, Bilder und ein öffentliches Projekt verwandeln.
Mein eigener Anteil
Dieses Protokoll soll keine Geschichte werden, in der alle anderen verantwortlich waren und ich überhaupt keinen Anteil hatte.
Manchmal machte ich aus Selbstschutz ein Beweisverfahren in meinem eigenen Kopf. Ich erlaubte mir den Rückzug erst, wenn ich ausreichend erklären konnte, warum ich gehen musste.
Mein Anteil repariert keine Heizung. Er verschiebt keine behördliche Zuständigkeit. Er schreibt kein Hausverbot und trifft nicht die Entscheidungen anderer Menschen.
Ich kann Belastungen verstärkt haben, ohne die zugrunde liegenden Probleme deshalb automatisch verursacht zu haben.Was ausdrücklich offenbleibt
Es ist keine Absprache mehrerer Menschen oder Institutionen gegen mich belegt.
Nicht jeder Vorwurf gegen mich ist abschließend bewiesen oder widerlegt.
Nicht jede meiner Wahrnehmungen muss objektiv vollständig zutreffen.
Für fehlende Gegenstände wird keine pauschale Täterzuordnung behauptet.
Klinische Einschätzungen werden weder pauschal verworfen noch zur Erklärung sämtlicher Außenkonflikte gemacht.
Kreative Arbeit kann Ressource, Verarbeitung und zusätzlicher Betrieb zugleich gewesen sein.
Es gab reale Konflikte. Es gab eine reale psychische Krise. Es gab Fehler, offene Fragen, unterschiedliche Wahrnehmungen und meinen eigenen Anteil. Keine dieser Ebenen löscht die andere aus.
Warum dieses Protokoll bleibt
Es gab Ergebnisse: den Vergleich, den Umzug, die Akten, meine Musik, Reichweite, Einnahmen, die Homepage und einen neuen Anfang.
Aber noch mehr tragen, erklären, beweisen, gleichzeitig anfangen und auf Einsicht warten kann fehlenden Zugriff, fehlende Gegenseitigkeit und fehlende Zuständigkeit nicht dauerhaft ersetzen.
Dieses Protokoll ist kein Abschied und keine Drohung. Es ist eine öffentliche Bilanz.
„Ich habe benannt, was geschehen ist, was belegt ist, was ich wahrgenommen habe, welchen Anteil ich selbst trage und was weiterhin offenbleibt. Damit später niemand sagen kann, es habe überhaupt keine Zeichen gegeben. Sie waren da. Hier stehen sie. Und ich darf trotzdem weitergehen.“Vollständige Tiefenanalyse & QuellenübersichtBelegstatus, Monatschronik, Matrix und Gegenprüfung öffnen →